Glossar

Fachkunde: Flammschutz

Alles Wichtige zum textilen Brandschutz auf einen Blick

Flammschutz molton24

FLAMMSCHUTZ KOMPAKT

SUBSTANZ
TYPISCH
AUF JEDEN FALL

AUF KEINEN FALL
PFLEGE

organische und anorganische Chemikalien
Norm DIN 4102 und EN 13501
Verminderung der Entflammbarkeit
von Materialien
nicht prinzipiell brandfest
Tauchbad oder Spray
Nachimprägnierung möglich
Schutzkleidung empfohlen

 

Der vorbeugende Brandschutz zielt darauf, die Entflammbarkeit von Materialien zu vermindern. Und das so weit, daß ein Stoff schwer entflammbar wird und zusätzlich sogar selbstverlöschend. Dadurch wird einerseits das Risiko einer Brandentstehung vermindert. Andererseits wird die Gefahr der Ausbreitung reduziert, falls es doch zu einem Feuer kommt.

Die verminderte Brennfähigkeit von Materialien ist natürlich nur entscheidend bei Zündquellen von geringer Intensität. In Situationen mit hoher Brennkraft einer ausgehenden Zündquelle kann eine flammenhemmende Ausrüstung selbst das Feuer nicht verlöschen. Die allermeisten Brandsituationen entwickeln sich jedoch aus Schwelbränden. Hier unterbricht ein brandhemmendes Material oft eine Kettenreaktion.

 

Brandschutzvorschriften: die Norm DIN 4102

 

VBG Brandschutz Flammschutz Informationen

Sicherheit bei Produktionen und Veranstaltungen – Brandschutz im Dekorationsbau, Fernsehen, Hörfunk, Film, Theater, Veranstaltungen
Publikation der gesetzlichen Unfallversicherung VBG
pdf-Datei, 4MB

Die Einteilung von Baustoffen und Materialien nach Brennbarkeit und Brandverhalten ist in Deutschland durch die Norm DIN 4102 geregelt. Auf europäischer Ebene gibt es entsprechend die Norm EN 13501. Darin gibt es jeweils verschiedene Klassen von Materialien. Einmal Stoffe, die an sich nicht brennbar sind (Klasse A). Dazu dann die brennbaren Materialien (Klasse B). In dieser Kategorie wird weiter unterschieden zwischen schwer entflammbar (B1), normal entflammbar (B2) und leicht entflammbar (B3).

Auf diese Einteilung beziehen sich die gesetzlichen Brandschutzbestimmungen. Im gesamten öffentlichen Bereich ist in Deutschland die Verwendung von Materialien der Normklasse B1 vorgeschrieben. Somit erfordert die Planung für Veranstaltungen aller Art die Berücksichtigung von flammenhemmend ausgerüsteter Produkte. Zusätzlich können noch regionale zusätzliche Bestimmungen gelten.

 

Zeitgemäße Mittel im Flammschutz

 

Eine Reihe von chemischen Elementen wirken brandhemmend – die heute verwendeten sollen nicht toxisch sein für Pflanzen und Tiere, somit auch für die Menschen. Deshalb ist ein Verzicht auf Brom und Chlor angeraten. Beide sind als gesundheitsbedenklich eingestuft. Auch Halogen, Schwermetall oder Lösemittel müssen heute in Flammschutzmitteln für Textilien nicht mehr enthalten sein. Die Brandschutzausrüstung unserer Stoffe bei molton24 ist selbstverständlich zeitgemäß und frei von toxischen Zusätzen.

Moderne Flammschutzmittel sollen nicht nur im Trägermaterial die Gesundheit schützen. Auch in einem Brand dürfen keine toxischen Reaktionen ablaufen bei denen wiederum schädliche Stoffe entstehen. Insgesamt müssen Brandschutzsubstanzen heute umweltverträglich sein. Daher sind sie im Zerfall neutral oder von der Natur abbaubar.

Heutige Substanzen im Brandschutz sind dermatologisch getestet. Außerdem sollen sie den Griff und den Fall von Textilien nicht beeinträchtigen. Bei Kontakt mit Wasser dürfen keine Salzränder oder Flecken entstehen. Dies sind unsere Ansprüche und moderne Produkte entsprechen dieser Haltung.

 

Nutzung von textilen Flammschutzmitteln

 

Für Die flammenhemmende Ausrüstung von Stoffen gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten. Erstens eine Integration in die Faser selbst. Dies ist nur bei einer Kunstfaser möglich. Hier wird auf Molekülebene eine Nichtbrennbarkeit hergestellt, wie zum Beispiel bei Trevira CS. Zweitens eine Behandlung der fertigen textilen Fläche mit einer entsprechenden chemischen Lösung. Dabei kann der Stoff komplett getaucht werden oder die Imprägnierung wird flächendeckend aufgesprüht. Für diese Verarbeitung muß die Faser eine gewisse Saugfähigkeit mitbringen. Nur dadurch haftet die zusätzliche Imprägnierung auch ausreichend dauerhaft an der behandelten Faser. Die Bearbeitung in Sprühtechnik hat einen großen Vorteil: sie kann jederzeit ergänzt und erneuert werden. Damit die Aufregung dort bleiben kann, wo sie gut aufgehoben ist – in der Show und der Unterhaltung.

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